Dienstag, 26. Dezember 2017

[Rezension] Die Optimierer

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   Die Optimierer   
(Theresa Hannig)

Band 1 (?)
Format: Taschenbuch
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 303
ET: 29. September 2017
ISBN: 978-3-404-20887-6
Verlag: Bastei Lübbe













Im Jahr 2052 hat sich die Bundesrepublik Europa vom Rest der Welt abgeschottet. Hochentwickelte Roboter sorgen für Wohlstand und Sicherheit in der sogenannten Optimalwohlökonomie. Hier werden alle Bürger von der Agentur für Lebensberatung rund um die Uhr überwacht, um für jeden Einzelnen den perfekten Platz in der Gesellschaft zu finden. Samson Freitag ist Lebensberater im Staatsdienst und ein glühender Verfechter des Systems. Doch als er kurz vor seiner Beförderung beschuldigt wird, eine falsche Beratung erteilt zu haben, gerät er in einen Abwärtsstrudel, dem er nicht mehr entkommen kann. Das System legt alles daran, ihn zu optimieren ... ob er will oder nicht.
(Quelle: Bastei Lübbe)







Ich muss gestehen, dass mich im Laden Cover und Klapptext nicht zu einem Kauf überzeugt hätten. Für die Leserunde habe ich dennoch mein Glück versucht. Eine sehr gute Entscheidung.

Das Lesen dieses Buches hat sehr viel Spaß gemacht, es war schade, dass ich durch die Leserunde teilweise warten musste, bis ich weiterlesen durfte. Aber auch nach ein paar Tagen Pause, hat mich das Buch sofort wieder überzeugt. Ich fand das Buch durchgehend spannend und interessant. Die Welt wird sehr gut erklärt, wirkt zunächst positiv, ihre Fehler werden erst nach und nach aufgedeckt. Nach jedem Abschnitt wird die Geschichte düsterer und gefährlicher. Für den Protagonisten tun sich nach und nach immer mehr Abgründe auf.
Der Protagonist Samson war mir zu Beginn nur mäßig sympathisch. Ein netter Typ, aber zu sehr auf Korrektheit und Regeln bedacht, lebt nur für die Arbeit und das System. Aber hin und wieder blitzen menschliche Züge auf. Als sich sein Leben plötzlich dreht und sich alles und jeder gegen ihn stellt, wacht er langsam auf. Er wird sehr authentisch beschrieben, mutiert nicht spontan zum Superhelden, der alles im Griff hat. Ich habe mit ihm mitgelitten und mitgehofft.  Die Geschichte hat mich einfach gepackt.

Mit dem Ende hätte ich so nie gerechnet. Ich bin mir auch noch unsicher, ob ich es gut finde. Gibt es einen weiteren Teil bin ich total "Pro" dem Ende. Kommt aber nichts mehr, bleibe zu viele Fragen offen. Die Geschichte hat noch sehr viel Potenzial.

Für Fans, die gerne Dystopien lesen, in der es nicht nur um die Welt sondern mehr um die Person darin geht, sind hier genau richtig. Eine beängstigende und fesselnde Story.





Dank an Lesejury für die Bereitstellung des Buches im Rahmen der Leserunde





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