Donnerstag, 17. August 2017

[Rezension] AchtNacht







   AchtNacht   
(Sebastian Fitzek)

Einzelband
Format: Taschenbuch
Weitere Formate: Ebook, Hörbuch
Seiten: 400
ET: 14. März 2017
ISBN: 978-3-426-52108-3
Verlag: Knaur












Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!
(Quelle: Amazon)






Seit März 2017 gibt es dieses Buch zu kaufen, ebensolange liegt es schon auf meinem SUB. Eine Schande, wenn man eigentlich ein großer Fitzek-Fan ist. Dabei habe ich mich eigentlich sehr auf diese Geschichte gefreut.
"AchtNacht" hat mich aufgrund der Thematik sehr an "Anonym" von Ursula Poznanski und Arno Strobel, sowie an den Film "The Purge" erinnert (was natürlich nachvollziehbar ist, da das Buch von diesem Film inspiriert wurde). Diesen Wiedererkennungswert habe ich zum Teil als positiv empfunden, denn ich finde das Thema allgemein interessant, zum Teil aber auch als negativ, da vieles bereits schon gelesen/gehört und daher nicht unbedingt etwas neues war.
Trotzallem hat mich Fitzeks Schreibstil wieder von der ersten Seite an gepackt. Ich war selbst überrascht, wie schnell ich die Hälfte durch hatte. Der Protagonist Benjamin ist eine Person mit Vergangenheit und Leben, natürlich hat auch er, wie die meisten von Fitzeks Protagonisten, besondere Dinge erlebt. Auch trifft man in diesem Buch einen alten Bekannten wieder: Martin Schwartz. Allerdings hatte er eine so kleine, meist unscheinbare Rolle, dass es eben so gut ein völlig Fremder übernehmen hätte können.
Leider hatte für mich die Geschichte im letzten Drittel einen kleinen Cut. Irgendwie war die Luft ein wenig raus. Zum Glück schaffte es aber der Autor nach ein paar Kapitel das Buch zu einem spannenden und überraschendem Ende zu bringen. Manche Dinge konnte man als Leser bereits kombinieren, bei anderen war ich völlig ahnungslos. Es war nicht der beste "Wow"-Effekt der Fitzek-Bücher, dennoch sehr gut.

Insgesamt hat mir "AchNacht" gut gefallen, da ich besonders die Thematik interessant fand. Leider hatte das Buch auch seine kleinen Tiefen und es war nichts neues, die Parallelen sind nicht übersehbar. Ich gebe dem Buch eine Leseempfehlung, denn es lohnt sich, ist aber kein Highlight.






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