Donnerstag, 14. September 2017

[Rezension] Gray - Hörbuch



   Gray   
(Leonie Swann)

Einzelband
Format: Hörbuch
Weitere Formate: Hardcover, Ebook
Fassung: mp3 Lesung, gekürzt
CDs: 1 / 139 Kapitel
Sprecher: Bjarne Mädel / Christopher Heisler
Laufzeit: 8h 44min
ET: 15. Mai 2017
ISBN: 978-3-8445-2532-8
Verlag: Der Hörverlag






 

 
Dr. Augustus Huff, Dozent in Cambridge, hat plötzlich einen Vogel – und ein Problem: Einer seiner Studenten ist beim Fassadenklettern in den Tod gestürzt. War es nur ein tragischer Unfall? Oder Mord? Augustus vermutet Letzteres und geht auf Spurensuche – unterstützt von Gray, dem Graupapageien des Verstorbenen. Der sprachbegabte Vogel erweist sich als vorlautes Federvieh, und zuerst stolpert Augustus bei seinen Ermittlungsversuchen von einem Fettnäpfchen in das nächste. Doch schon bald ist es Gray, der im Labyrinth der altehrwürdigen Universität die richtigen Fragen stellt. Augustus begreift: nur gemeinsam können sie es schaffen, diese harte Nuss von einem Fall zu knacken.
(Quelle: Amazon)




Quelle: Pixabay




Auf die Geschichte "Gray" wurde ich durch verschiedene Werbung und Kataloge aufmerksam. Da mir bereits die "Glennkill"-Reihe der Autorin sehr gefallen hat, war ich nun sehr gespannt auf die Geschichte des kleinen Graupapageis. Dank Lovelybooks durfte ich das Hörbuch dazu nun hören und rezensieren.

Ich muss gestehen, der Einstieg fiel mir sehr schwer. Der Sprecher hatte mich zu Beginn nicht wirklich überzeugt, mir fehlte es an Emotionen. Besonders Augustus hätte ich zunächst mehr "Leben" gewünscht. Gray dagegen, fand ich sehr gut vertont.
Nun kommen wir aber zum zweiten Knackpunkt. Ähnlich wie bei "Glennkill" dachte ich eigentlich, dass Gray einen Teil der Geschichte erzählen oder aktiv mit den Mörder suchen würde. Doch Gray bleibt immer nur ein einfaches Tier, das zwar sehr intelligent ist, aber nur einzelne Wörter sprechen kann.
Die ersten Kapitel fesselten mich noch nicht und ich fürchtete schon einen Fehlgriff gemacht zu haben, doch dann gewann ich immer mehr Freude an der Geschichte. Bei jedem weiteren Kapitel machte das Hören mehr Spaß und ich wollte das Hörbuch nicht mehr weglegen.

Augustus Suche nach dem möglichen Mörder war sehr spannend und auch lustig beschrieben. Ich habe mitgefiebert und die Theorien kritisch betrachtet. Auch Gray war ein grandioser Protagonist, trotz seiner "einfachen" Weise. Manchmal können eben auch die Worte "Keks? Keks? Keeheks!", genau die richtigen sein. Bjarne Mädel gab dem kleinen Vogel soviel Charme und Charakter, ich liebte jede seiner Szenen. Zwischenzeitlich hätte ich mir auch so einen Freund gewünscht (allerdings erwähnte Augustus auch immer wieder, wieviel Arbeit ein Papagei macht, von daher: lieber doch nicht).

Christopher Heisler sprach nur wenige Szenen. Mit "Gedanken eines Luftikus" gab er immer wieder Einblicke in die Gedanken einer zunächst unbekannten Person. Ich dachte erst, dass es sich hierbei um Elliot, Grays verstorbener Besitzer, handelte, doch manche Sätze passten nicht. Bis zum Ende bleibt diese Identität unbekannt, die Überraschung am Ende war dann groß.

Insgesamt hat mir das Hörbuch "Gray" sehr gut gefallen. Der Einstieg war holprig, aber am Ende habe ich es geliebt. Eine sehr humorvolle und auch spannende Mördersuche mit ungewöhnlichen Protagonisten. Ich hatte viele schöne Hörstunden damit und vermisse vorallem Gray bereits.
Ich hoffe, die Autorin schreibt noch viele solcher wundervollen Geschichten.
Es gibt eine klare Hörempfehlung.







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