Donnerstag, 14. September 2017

[Rezension] Aquila


 


   AQUILA  
(Ursula Poznanski)

Einzelband
Format: Broschiert
Weitere Formate: Ebook Hörbuch
Seiten: 424
ET: 14. August 2017
ISBN: 978-3-7855-8613-6
Verlag: Loewe
















Ohne Erinnerung an die letzten zwei Tage streift die Studentin Nika durch Siena. Sie vermisst ihr Handy, ihre Schlüssel und ihren Pass. Mitbewohnerin Jennifer ist ebenfalls verschwunden. Dafür steckt in Nikas Hosentasche ein Zettel mit mysteriösen Botschaften und Anweisungen.

Das Blut ist nicht deines.
Du weißt, wo das Wasser am dunkelsten ist.
Halte dich fern von Adler und Einhorn ...


  Welchen Sinn soll das ergeben? Und was, zum Teufel, ist geschehen zwischen Samstagabend und Dienstagmorgen? 
(Quelle: Amazon)




Nach "Elanus" und "Layers" bin ich ein totaler Fan der Jugendbücher von Ursula Poznanski. Um so mehr war die Freude groß, als ich ein Exemplar von "Aquila" von Lovelybooks im Rahmen einer Leserunde bekam.

Der Klapptext hatte mich sofort neugierig gemacht. Nika hat keinerlei Erinnerungen an die letzten Tage. Ihr Pass ist weg, ihr Handy und auch ihre Schlüssel, außerdem ist ihre Mitbewohnerin Jenny verschwunden. Ein schlechter Scherz? Leider muss Nika schnell feststellen, dass hier mehr dahinter steckt. Sie erhält seltsame Drohungen, findet einen Zettel mit scheinbar warlosen Sätzen und Wörten. Alleine, in einem Land, dessen Sprache sie kaum spricht und ohne vertrauenswürdige Freunde muss sich Nika auf die Suche nach ihren Erinnerungen machen.
Ich finde die Vorstellung völlig erinnerungslos aufzuwachen schrecklich. Nika dagegen reagierte verhältnismäßig gelassen. Eigentlich bleibt sie während der gesamten Geschichte eher ruhig, jeder andere wäre wahrscheinlich ausgeflippt und in Verzweiflung versunken.
Doch Nika macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und versucht anhand ihrer Notizen ihre Erinnerungen anzukurbeln. Nach und nach findet sie immer mehr Details raus und kommt einem grauenvollen Geheimnis auf die Spur.

Ich mochte Nika sehr gerne, auch wenn sie manchmal zu gefasst war. Aber sie muss sich ihre Ziele erkämpfen und auch Rückschläge einstecken. Das macht sie sympathisch und glaubwürdig.
"Aquila" ist sehr spannend und fesselnd geschrieben und erst am Ende wird das große Geheimnis gelüftet. Bis dort hin erlebt man tolle Momente mit der Protagonistin.

Der leb- und bildhafte Schreibstil der Autorin wecken die Kulissen zum Leben, als Leser hat man oft das Gefühl, selbst durch die Straßen Sienas zu schreiten.
Ein rundum tolles Buch, welches mich sehr gefesselt hat. Jede Seite war eine Freude zu lesen. Das Cover mag vielleicht manchen abschrecken, aber glaubt mir, es passt zur Geschichte und ist gerade wegen seiner Außergewöhnlichkeit perfekt.

Das Buch ist einfach rund, ich habe nichts daran auszusetzen. Ich habe es verschlungen und bin süchtig nach weiteren Büchern der Autorin.
Von mir gibt es eine klare Lesempfehlung.


 






Rezi-Exemplar im Rahmen der Leserunde bei Lovelybooks

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