Sonntag, 30. Juli 2017

[Rezension] Einzig





   Einzig   
(Kathryn Evans)

Einzelband
Format: Taschenbuch (Broschiert)
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 362
ET: 24. Mai 2017
ISBN: 978-3-7335-0297-3
Verlag: Fischer













Stell dir vor, dein Leben dauert nur 365 Tage.
Danach übernimmt jemand anderes dein Leben: deine Clique, deinen Freund – alles, von dem du meinst, dass es einzig und allein dir gehört …
 
Die sechzehnjährige Teva scheint ein vollkommen normales Mädchen zu sein. Nicht einmal ihr beste Freundin Maddy oder ihr Freund Ollie ahnen, dass sie nicht ist, was sie vorgibt zu sein. Dass Teva sie anlügt, an jedem einzelnen Tag. Dass sie nur eine von vielen ist. Zu Hause warten ein Dutzend jüngere Versionen von ihr, für immer und ewig acht, neun oder zehn Jahre alt. Weggesperrt, nachdem sie 365 Tage lang so getan haben, als würden sie ein ganz normales Leben leben.
Teva ist nicht bereit, ihre Freiheit und ihre Freunde aufzugeben, doch ihre Zeit läuft langsam ab. Nummer Siebzehn wartet nur darauf, endlich an die Reihe zu kommen. Tee beschließt, dass es ein Ende haben muss. Sie wird kämpfen, koste es, was es wolle …
(Quelle: Amazon)





 Der Klapptext zu "Einzig" hatte mich sofort in seinen Bann gezogen. Spannend, faszinierend, gruselig, einfach total interessant.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, ich fand es klasse geschrieben und auch die Charaktere können überzeugen. Jeder von Tavas "Geschwistern" ist besonders, und ein wenig seltsam. 15 fand ich furchtbar anstrengend und egoistisch, allerdings konnte ich ihr Verhalten auch nachvollziehen.

Immer wieder stellte ich neue Spekulationen über die Ursache der Geschehnisse auf, allerdings wäre ich nie auf die Wahrheit gekommen.
Obwohl ich das Buch wirklich toll fand und es auch schnell durch hatte, haben mich ein paar Dinge gestört. Ich fand es beispielsweise etwas seltsam, dass außer Ollie scheinbar niemand ein Unterschied zwischen den Tevas in all den Jahren aufgefallen war. Dass die Familie so zurück gezogen lebt und die Mutter scheinbar nie auf der Bildfläche erscheint wundert niemanden, auch die Lehrer scheinen kein Problem damit zu haben.
Auch wenn ich die Idee des Ende gut und sehr interessant fand, kam es doch etwas plötzlich. Und auch hier scheinen alle Beteiligten die neuen Erkenntnisse einfach zu akzeptieren und wenig zu hinterfragen. Aber irgendwann muss jede Geschichte wohl ein Ende finden und man hätte die Geschichte sicher "zu Tode" erzählen können. So war der Abschluss zwar nicht 100%ig glaubhaft, aber in Ordnung.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich würde es jederzeit empfehlen. Eine sehr spannende und außergewöhnliche Geschichte.





1 Kommentar:

  1. Hallo Anette,

    "Einzig" habe ich vor kurzem auch gelesen und ich fand Teva No. 15 ebenfalls anstregend und egoistisch. Zwar konnte ich sie zum Teil verstehen, aber soweit hätte es nicht kommen dürfen. Was hinter dem Ganzen steckt, habe ich nicht erwartet und hat mich komplett überrumpelt.

    Liebe Grüße,
    Uwe

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