Dienstag, 30. Mai 2017

[Rezension] Hier musst du glücklich sein






   Hier musst du glücklich sein  
(Lisa Heathfield)

Einzelband
Format: Hardcover
Schutzumschlag: Ja
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 313
ET: 22. Dezember 2016
ISBN: 978-3-551-58338-3
Verlag: Carlsen













Eine kleine Gemeinschaft, abgeschottet von der Welt. Hier ist Pearl aufgewachsen und hier fühlt sie sich sicher, denn ihr Oberhaupt Papa S. beschützt sie alle vor der vergifteten Welt da draußen. Doch als sich der gleichaltrige Ellis und seine Familie ihrer Gemeinschaft anschließen, wird Pearls Weltbild auf die Probe gestellt: Ellis wächst Pearl täglich mehr ans Herz – und er scheint nicht an die Lehren von Papa S. zu glauben! Langsam wird auch Pearl klar, dass sie fliehen müssen, um sich zu retten …
(Quelle: Amazon)



 


„Hier musst du glücklich sein“ war ein Zufallsfund auf dem Blog Skyline-of-books im Rahmen der Carlsen-Ostersuche. Der Titel hatte sofort meine Aufmerksamkeit erregt und nach Lesen des Klapptextes musste ich dieses Buch einfach haben. Glücklicherweise habe ich dieses Buch tatsächlich bei der Aktion gewonnen, vielen Dank hier an den Verlag und die Blogs.
Bücher über Sekten fand ich schon immer sehr interessant und da mich dieses Buch sehr an „Gated“ erinnert hat, welches ich großartig fand, konnte ich es auch nicht lange ungelesen liegen lassen.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Pearl, die schon in Saat geboren wurde und die Gemeinschaft nie verlassen wollte. Sie liebt Papa S, den Anführer, und kann sich ein Leben in der „verseuchten“ Außenwelt nicht vorstellen. Niemand in der Gruppe zweifelt die Reden und Eingebungen ihres Anführers an, Saat scheint der einzige Weg zu sein um gesund, glücklich und im Einklang mit der Natur zu leben.
Eines Tages tritt eine neue Familie in die Gemeinschaft ein. Ellis und seine Familie stammen aus der Außenwelt und sind auf der Suche nach einer neuen Zukunft. Während Mutter und Tochter sich schnell in die Gemeinschaft einleben, bleibt Ellis skeptisch und vorsichtig. Ellis löst bei Pearl seltsame Gefühle und Gedanken aus und sie beginnt langsam einige Dinge in Frage zu stellen.

Das Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ich fand Saat, Papa S und die Regeln in der Gemeinschaft sehr interessant. Die Naivität der Bewohner war manchmal sehr anstrengend, aber auch nachvollziehbar. Gerade das Verhalten Ellis Mutter verdeutlicht, wie schnell sich gebrochene Leute in eine solche Gesellschaft flüchten und ihre Augen und Ohren vor der Wahrheit verschließen.

Die Geschichte bleibt kontinuierlich spannend und überzeugt mit verschiedenen Wendungen. Es gibt dramatische Stellen, die den Leser nicht los lassen. Gerade zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse. Der Abschluss war super, ein wenig hatte ich es erwartet, war aber dennoch geflasht.








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