Samstag, 4. März 2017

[Rezension] Soul Beach - Frostiges Paradise

 

  SOUL BEACH  
 Frostiges Paradise 
(Kate Harrison)

Band 1 von 3
Format: Gebunden
Schutzumschlag: Ja
Weitere Formate: Taschenbuch, Ebook
Seiten: 350
ET: 17. Juni 2013
ISBN: 978-3785573860
Verlag: Loewe









Meine Schwester ist tot.
Seit vier Monaten und fünf Tagen.
Ermordet.
Heute habe ich eine E-Mail erhalten.
Von ihr.


Als Alice eine E-Mail von ihrer toten Schwester bekommt, hält sie das zunächst für einen schlechten Scherz. Dann folgt jedoch eine Einladung in die virtuelle Welt von Soul Beach, einem idyllischen Strandparadies, wo ihre Schwester Megan seit ihrer Ermordung festsitzt.
Unter www.soulbeach.org entdeckt Alice eine völlig neue Welt abseits der Realität, die sie mehr und mehr in ihren Bann zieht.
Doch wer steckt hinter Soul Beach und warum herrschen hier solch strenge Regeln?
Warum wird der Strand nur von Jungen und Schönen bewohnt?
Und warum sind sie alle tot?
Wer hat Megan umgebracht?
Und könnte Alice das nächste Opfer sein? Das Jenseits ist ein Strand und soziale Netzwerke wie Facebook gibt es auch für Tote.

(Quelle: Amazon)








Soul Beach hat mich aufgrund der kurzen Inhaltsangabe (siehe bei  „Inhalt“ kursiv geschrieben Zeilen) und des schwarzen Buchschnitts sofort neugierig gemacht. Die kurzen Kapitel sind sehr angenehm zu lesen.
Das Buch lässt auf einen Jugendthriller mit einer außergewöhnlichen Idee schließen. Die Meinung andere Leser ist sehr geteilt, viele fanden die Geschichte langweilig, andere haben sie geliebt.
Ich fand die Geschichte gut. Sie beginnt zunächst sehr interessant.
Megan wird ermordet und kurz nach ihrem Tod erhält ihre Schwester Alice seltsame Emails. Sie landet in der virtuellen Welt „Soul Beach“ in der sich scheinbar tote Jugendliche tummeln. Schnell wird klar, dass alle unter mehr oder weniger seltsamen Umständen gestorben sind. Zunächst wirkt Soul Beach perfekt… Perfekte Menschen, perfekte Welt… Doch irgendwann wird auch Perfektion langweilig. Alice versucht den Todesfällen auf den Grund zu gehen, unter anderem um den Mörder ihrer Schwester zu finden.
Die Geschichte beginnt sehr interessant, wird aber zwischenzeitlich eintönig. Die Handlung kommt nicht so richtig voran, Alice verliert sich in der virtuellen Welt und vergisst bzw. ignoriert schnell die wahre Welt. Während der Mittelteil der Geschichte etwas schwach war, wird es am Ende wieder interessanter. Doch mir kommt die Suche nach Megans Mörder zu kurz, auch stellt Alice „Soul Beach“ viel zu wenig in Frage. Warum befinden sich die „Seelen“ toter Jugendlicher dort? Wie funktioniert das ganze? Warum gibt es so viele Regeln dort? Alice flüchtet sich viel zu sehr in die virtuelle Welt, und ich denke sie wäre am liebsten komplett Teil davon.
Ich hoffe sehr, dass in den weiteren Teilen meine Fragen beantwortet werden und Alice endlich aus ihrer Traumwelt aufwacht.






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