Mittwoch, 15. März 2017

[Rezension] Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen






  Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen  
Jeanne Ryan

Format: Broschiert
ET: 28. Oktober 2013
Weitere Formate: Taschenbuch, Ebook
Weitere Auflagen:
Nerve - Das Spiel ist aus wenn wir es sagen
(TB - ET 15. August 2016)
Seiten: 316
ISBN: 978-3-570-16271-2
Verlag: cbt











Eigentlich will Vee gar nicht mitspielen bei diesem neuen Online-Spiel, bei dem man ständig neue peinliche »Challenges« bekommt, die sofort ins Netz gestellt werden. Aber um einen Jungen auf sich aufmerksam zu machen, der ihr gefällt, wagt sie es dann doch. Zumal Preise locken, denen sie nicht widerstehen kann, wie zum Beispiel die Schuhe ihrer Träume. Noch dazu sieht Ian, der ihr als Spielpartner an die Seite gestellt wird, wirklich gut aus. Erst macht es Spaß. Aber dann werden die Challenges heikler und heikler, und die Fans treiben Vee dazu, immer mehr zu riskieren. Schließlich werden Vee und Ian zusammen mit fünf anderen Spielern an einen geheimen Ort gebracht, wo die letzte Runde stattfindet. Es geht um alles oder nichts und auf einmal steht ihr Leben auf dem Spiel …
(Quelle: Amazon)




(Quelle: www.randomhouse.de)




Der Trailer zu „Nerve – Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen“ hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Doch bevor ich mir den Film anschauen wollte, habe ich mir das Buch dazu gekauft.
Vee ist ein typischer Charakter für so ein Buch. Eher schüchtern und zurückhaltend, die Unscheinbare, das nette Mädchen von nebenan. Kein Wunder, dass sie aus ihrer Rolle ausbrechen und etwas Aufregendes erleben möchte. Zunächst scheint auch alles total easy, aber umso aufregender die Gewinne werden, umso gefährlicher werden die Aufgaben.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut. Sie hat die Idee der Geschichte sehr gut umgesetzt und ein interessantes Szenario geschaffen.  Die Geschichte ist fesselnd und die Charakter gut ausgewählt. Gerade am Ende ist die Spannung fast zum Greifen und man fiebert mit den Protagonisten mit. Allerdings lief es mir für Vee etwas zu glatt. Zuvor hatte sie für alles doch Hilfe gebraucht und nun war sie schnell die Heldin und sehr mutig.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen, interessante Geschichte, toll geschrieben. Allerdings auch ein Buch, dass eher kurzweilig ist und mit anderen Jugendthrillern nicht mit halten kann.
Im Nachhinein finde ich, dass Prolog und Epilog nicht so richtig zusammen passen. Ich vermute der Prolog spielt nach dem Epilog, allerdings hätte er dem Buch eher am Ende einen spannenden Kick gegeben.








P.S. Bei meiner Ausgabe fühlt sich das Tick-Tack-Toe-Spiel tatsächlich wie Kreide an, sowas finde ich immer toll 😄






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