Sonntag, 26. Februar 2017

[Rezension] Die Berufene








 Die Berufene 
(M. R. Carey)

Einzelband
Format: Broschiert
Weitere Formate: Ebook, Hörbuch
Seiten: 508
ET: 01. Oktober 2014
ISBN: 978-3-426-51513-6
Verlag: Knaur











Die zehnjährige Melanie hat eine Gabe: Ein ­Parasit, der die Menschen in brutale Tötungsmaschinen verwandelt, die »Hungernden«, macht ihr nichts aus. Schwer bewacht leben sie und andere infizierte Kinder auf einer entlegenen Militärbasis, wo sie sich täglich grausamen Tests ausgesetzt sehen. Sie wissen nicht, warum sie gefangen gehalten werden. Sie wissen nicht, warum sie nicht spielen dürfen.
Die undurchsichtige Wissenschaftlerin Dr. Caldwell weiß es sehr wohl: Sie ist fest entschlossen, den Schlüssel zur Rettung der Überlebenden zu finden, und schreckt auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück. Doch bevor Melanie ihren Experimenten zum Opfer fällt, rückt die Armee der »Hungernden« auf die Militärbasis zu. Wie gefährlich sind die Kinder wirklich? Und für wen?

(Quelle: Amazon)







„Die Berufene“ hätte im Buchladen wohl eher nicht meine Aufmerksamkeit erregt. Der Titel ist ziemlich nichts sagend und passt nicht richtig zum Inhalt. Ich bin durch den Filmtrailer auf die Geschichte aufmerksam geworden und beschlossen mir das Buch zu holen.
Meine Erwartungen waren eine Art Zombieapokalypse mit einem sehr besonderen Kind.  Im Grunde habe ich auch genau das vorgefunden, allerdings langweilig verpackt.
Die Geschichte beginnt am Militärstützpunkt, in dem die infizierten Kinder beobachtet und erforscht werden.  Zunächst war alles noch sehr interessant und spannend. Doch kaum wurde der Handlungsort gewechselt (Von der Militärbasis zur Flucht auf die Straße) wurde die Handlung langweilig. Ich bin nie Fan von Geschichten, die sich nur um das hin und her laufen drehen, lieber habe ich feste Handlungsorte. Auch hier verliert sich die Story in Eintönigkeit. Das Interessante, der Pilz und die Besonderheit des Mädchens, rücken sehr in den Hintergrund. Im Grunde dreht sich alles nur noch um das rumlaufen und überleben. Mehr als die Hälfte des Buches war dadurch leider sehr langweilig.
Erst gegen Ende wird es wieder interessant. Man erfährt mehr über den gefährlichen Parasiten und welche Folgen alles haben wird. Davon hätte ich mir viel mehr gewünscht.
Melanie wird oft als etwas Besonders hingestellt, doch so außergewöhnlich fand ich sie leider nicht.
Wirklich gut gewählt fand ich das Ende! Es war interessant und glaubhaft. Gerne hätte ich noch etwas über die Zeit „danach“ gelesen.
Insgesamt konnte mich „Die Berufene“ nicht überzeugen. Die Idee war interessant, allerdings eintönig umgesetzt. Nur wenige Szenen und das Ende konnten mich begeistern.









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