Montag, 2. Januar 2017

[Rezension] Vor meinen Augen





Vor meinen Augen
(Alice Kuipers)

Einzelband
Format: Hardcover
Schutzumschlag: Ja
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 220
ET: 12. August 2011
ISBN: 978-3-8414-2121-0
Verlag: Fischer Jugendbuch 











Das Haus kommt ihr zu groß vor, der Schultag zu lang, das Licht zu hell. Manchmal dreht sich alles und Sophies Hände werden schweißnass. Und was in aller Welt hat sie jemals mit Abigail verbunden? Ihre beste Freundin hat nur noch Partys und Jungs im Kopf und ist Sophie mit einem Mal furchtbar fremd. Verbunden fühlt sich Sophie dagegen mit der neuen Mitschülerin Rosa-Leigh. Sie schreibt Gedichte und genießt es, anders zu sein. Aber wie soll Sophie ihr näherkommen – ohne über den schrecklichen Tag zu reden? Den Tag, der alles veränderte ...
(Quelle: Amazon)




 
 
„Vor meinen Augen“ ist ein emotionales Buch. Es ist in einer Tagebuchform geschrieben und lässt sich durch die kurzen Abschnitte sehr gut und schnell lesen.
Sophie hat ihre Schwester verloren, die genauen Umstände sind zunächst unklar. Man ahnt jedoch, dass sich Sophie die Schuld am Tod ihrer Schwester Emily gibt. Die Beziehung zwischen der Protagonistin und ihrer Mutter ist kurz vor dem Zerfall.
Sophie leidet unter einer Depression und Panikattacken, sie verschließt sich vor der Welt und ihren Freunden.
Das Buch ist sehr überzeugend geschrieben, immer wieder möchte man Sophie schütteln und „Wach endlich auf und lebe!“ ins Gesicht schreien. Man leidet mit ihr mit.
Schade fand ich, dass die Umstände zu Emilys Tod erst gegen dem Ende zur Sprache kommt.
Obwohl das Buch bereits 2011 erschienen ist, passt gerade dieses Unglück sehr gut in die letzte Zeit.
„Vor meinen Augen“ endet ziemlich abrupt, hier hätte ich mir einen eher runden Abschluss gewünscht.
Insgesamt empfand ich das Buch als gut und lesenswert.





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