Sonntag, 8. Januar 2017

[Rezension] Geheimnisvolles Vermächtnis







Geheimnisvolles Vermächtnis
(Mary Hooper)

Einzelband
Format: Gebunden
Weitere Formate: TB, Ebook
Seiten: 367
ET: 17. Juli 2010
ISBN: 978-3-8270-5415-9
Verlag: Bloomsbury














London, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die fünfzehnjährige Grace lebt mit ihrer Schwester Lily in einem Waisenhaus in einem der ärmsten Viertel von London. Jeder Tag ist für sie ein Kampf ums Überleben. Grace ahnt nicht, dass sie und ihre Schwester per Zeitungsannonce als Erbinnen eines riesigen Vermögens gesucht werden. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Mr Unwin, der skrupellose Bestattungsunternehmer, bei dem Grace arbeitet, die Annonce entdeckt. Und er ist bereit, alles zu tun, um an das Vermögen zu kommen. Kann James, der junge Anwaltsgehilfe, Grace helfen und das Komplott rechtzeitig aufdecken?
(Quelle: Amazon)







Meine Abneigung gegen historische Romane kann nur eine Frau brechen: Mary Hooper. Schon mehrere ihrer Bücher habe ich gelesen und geliebt. So ging ich voller Vorfreude an dieses Buch ran.

Obwohl das Buch im 19. Jahrhundert spielt, merkt man es dem Schreibstil der Autorin nur dezent an. Sie wirft nicht mit historischen Ausdrücken um sich oder verfällt in seltsame und unverständliche Unterhaltungen. Sie bleibt auf einem Niveau, der die Geschichte verständlich, aber trotzdem glaubwürdig macht.



Das Buch handelt von der 15-jährigen Grace und ihrer ein Jahr älteren Schwester Lucy. Die beiden haben ihre Eltern verloren und schlagen sich nun in den ärmsten Vierteln Londons umher. Was die beiden nicht ahnen, sie sind Erben eines großen Vermögens, welches all ihre Probleme lösen könnte. Doch leider sind hinter dem Geld auch einige skrupellose Leute her, denen jedes Mittel recht ist, um sich zu bereichern.



Grace war eine wunderbare Protagonistin: stark und klug. Ihre größte Sorge galt steht’s ihrer Schwester, für die sie alles tun würde. Lucy dagegen ist eher einfältig und naiv. Obwohl sie ein Jahr älter als ihre Schwester ist, würde man beim Lesen eher vermuten, sie wäre mindestens 5 Jahre jünger.

Die beiden müssen nicht nur gegen die Armut, sondern auch gegen skrupellose Menschen kämpfen, dies gelingt ihnen mal mehr, mal weniger gut.

Die Geschichte ist vom ersten Moment an fesselnd und wird gegen Ende des Buches richtig spannend. Die Ereignisse überschlagen sich und man fiebert richtig mit. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wie dieses Buch enden würde.

Ein tolles Buch, auch für Historikneulinge.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen