Samstag, 8. Oktober 2016

[Rezension] Ihr tötet mich nicht






Ihr tötet mich nicht
(Shannon Kirk)

Einzelband
Format: Taschenbuch
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 346
ET: 18. April 2016
ISBN: 978-3-442-48433-1
Verlag: Goldmann












Sie ist 16 Jahre alt und im 7. Monat schwanger, als sie auf dem Heimweg von der Highschool überwältigt und in einen Lieferwagen gezerrt wird. Doch die Entführer machen Fehler – Fehler, die ihr vermeintlich hilfloses Opfer kühl kalkulierend registriert. Und der größte Fehler war, sich dieses Opfer auszusuchen. Denn das Mädchen in ihrer Gewalt verfügt über einen messerscharfen Verstand und die einzigartige Fähigkeit, seine Emotionen vollständig zu kontrollieren. Sie weiß, dass es den Kidnappern um ihr Baby geht, und sie selbst nach der Geburt wertlos für sie ist. Also fasst sie einen Plan: Ihr werdet mich nicht töten, ihr werdet mein Kind nicht bekommen – und ich werde mich rächen ...
(Quelle: Randomhouse)









 









Cover:  Das Design von „Ihr tötet mich nicht“ fand ich gut, passend für eine Thriller. Aber ein Blickfang der sofort ein „Muss ich haben“ auslöst ist es nicht. Dafür hatte mich der Titel sofort überzeugt. Beim Lesen des Klapptextes war erst etwas skeptisch, wollte aber mein Glück versuchen.

Autor / Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist an sich gut, lässt sich gut lesen, allerdings fehlte es dem Buch an Abwechslung und Spannung.

Fazit: Ich kenne kaum ein Buch, in dem das Opfer alles andere als schwach und ängstlich ist, daher hatte der Klapptext schnell mein Interesse geweckt.  Leider war das Buch selbst eine Enttäuschung.
Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt. Einen Teil erzählt Lisa, das 16jährige Opfer. Sie ist sehr intelligent, analysiert und durchdenkt gerne alles. Und sie ist schwanger, genau dies wird ihr zum Verhängnis, denn die Kidnapper wollen nicht sie, sondern ihr Baby.
Der zweite Hauptprotagonist ist Special Agent Roger Lui, er untersucht unter anderem Lisas Fall und glaubt nicht, dass die werdende Mutter abgehauen ist.
Eigentlich gutes Potenzial für einen spannenden Thriller.  Eigentlich… Ich wurde mit der Protagonistin überhaupt nicht warm. Sie ist zu abgeklärt, nimmt alles emotionslos auf, analysiert und plant praktisch von Anfang an ihre Flucht und den Mord ihrer Entführer. Alles was sie unternimmt oder nicht macht, tut sie berechnend, nichts überlässt sie dem Zufall. Allein diese gefühlskalte Person machte das Lesen anstrengend.
Überraschungen, Wendungen und Spannung suchte man leider vergebens. ich habe mich sehr gelangweilt und musste mich gegen Ende sehr zum Lesen zwingen.
Das Ende war wenig überraschend und lief, wie alles andere, zu glatt.
Leider kann ich dem Buch nur 2,5 Sterne geben.

Vielen Dank trotzdem an das Bloggerportal und den Goldmann Verlag.



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