Mittwoch, 24. August 2016

[Rezension] Ravenwood - Die Schule der Nacht







Ravenwood - Die Schule der Nacht
(Mia James)
 
Band 1 der Reihe
Format: Taschenbuch
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 603
ET: 20. August 2012
ISBN: 978-3-442-47771-5
Verlag: Goldmann













April Dunne ist gar nicht begeistert von Ravenwood, ihrer neuen Schule im Londoner Bezirk Highgate. Der einzige Lichtblick: der attraktive, aber unnahbare Gabriel Swift. Als April am Abend ihres ersten Schultags von einem mysteriösen Wesen attackiert wird, ist es Gabriel, der sie rettet. Doch eine Mitschülerin hat nicht so viel Glück – hatte Gabriel am Ende etwas mit der Sache zu tun? Dann wird Aprils Vater, der an einem Buch über den legendären Highgate-Vampir arbeitete, durch einen Biss in den Hals ermordet, und April ahnt: Vampire gibt es wirklich. Und sie selbst könnte ihr nächstes Opfer sein…
(Quelle: Amazon)








Schon im Klapptext von „Ravenwood“ wurden Vampire erwähnt. Das war auch gut so, denn es brauchte nicht viel detektivische Arbeit um die Blutsauger in der Geschichte zu vermuten. In dieser Story werden einige Klischees der Vampir-Mensch-Liebesbeziehung behandelt, manchmal war es leider etwas ermüdend. Dennoch überzeugt die Autorin mit ihrem Schreibstil und neuen Ideen. Zu keiner Zeit der 603 Seiten kam Langeweile auf, auch wenn ich das ein oder andere Mal die Augen verdrehte und „Och nö… Echt jetzt?“ dachte. Manche Situationen haben mich etwas sehr an Twilight oder ähnliche Geschichten erinnert. Die Protagonistin April empfand ich manchmal als etwas anstrengend. Sie ist sprunghaft, launisch und ein klein wenig naiv. Nicht destotrotz kam ich gut mir ihr klar. Gabriel, trotz Klischeezüge á la „ich bin nicht gut für dich. Halt dich fern vor mir“, überzeugte durch seine Art.  Er ist mal nicht der Typ auf den alle Mädchen stehen, der perfekt ist und alles im Griff hat. Er glänzt auch das ein oder andere Mal durch Abwesenheit und landet im Anschluss nicht mit der Protagonistin halb in der Kiste. Er hat mir trotz Durchschnitt gut gefallen.
Das Ende der Geschichte fand ich ok, manche Dinge wurden aufgeklärt, andere nicht. Neue Informationen machen schon Lust auf mehr. Ich hoffe im zweiten Band kommt April endlich mal in die Puschen und macht etwas aus ihrem Schicksal.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen