Montag, 15. August 2016

[Rezension] Krebsmeisterschaft für Anfänger






Krebsmeisterschaft für Anfänger
(Edward van de Vendel & Roy Looman)

 Format: Hardcover
Schutzumschlag: Nein
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 198
ET: 28. Juli 2016
ISBN: 978-3-551-58350-5
Verlag: Carlsen













Max ist fünfzehn und mit seinen besten Freunden übers Wochenende auf einem Fußballcamp, als ihm ein komischer Knubbel am Schlüsselbein auffällt. Wird schon nichts sein, sagt er sich, schließlich interessiert er sich für Mädchen, erste Küsse und Fußball. Aber er hat doch ein mulmiges Gefühl. Und das trügt ihn nicht. Bei ihm wird Lymphknotenkrebs diagnostiziert und das bedeutet Chemo, Krankenhaus, Übelkeit bis zum Abwinken. Was für ein mieses, unfaires Spiel! Aber Max gibt nicht auf und er gewinnt den Kampf gegen den Krebs. Doch damit ist es noch längst nicht zu Ende.
(Quelle: Amazon)








Im Rahmen einer Blogtour durfte ich dieses Buch lesen. Das Thema „Krankheit“ und auch „Krebs“ fand ich schon immer sehr interessant.
„Krebsmeisterschaft für Anfänger“ unterscheidet sich von den anderen Büchern, die ich bisher zu dem Thema gelesen habe.  Die Geschichte wird aus der Sicht von Max erzählt, der mit 15 an Krebs erkrankt. Mir gefiel vor allem der jugendliche Schreibstil, der das Buch so authentisch machte. Max nimmt kein Blatt vor den Mund, spricht aus was er denkt, lässt aber auch mal Sachen weg. Man hat das Gefühl persönlich mit Max zu sprechen.  Max ist ein Kämpfer, gibt nie auf und lässt sein Leben nicht durch den Krebs bestimmen. Sicherlich agiert er nicht immer schlau und durchdacht, aber er ist nun mal auch erst 15 Jahre alt.
Doch Krebs ist nicht alles was in diesem Buch behandelt wird. Es zeigt eher den kompletten Ablauf einer Erkrankung. Das Davor, aber auch das Danach. Welche positiven als auch negativen Folgen entstehen können. Ein wirklich umfangreiches Buch, das dennoch auf eine unterhaltsame Weise informiert. Lediglich den Titel finde ich persönlich etwas unpassend.


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