Samstag, 30. Juli 2016

[Rezension] Überleben






Überleben
S. A. Bodeen

Format: Hardcover
Schutzumschlag: Ja
Weitere Formate: Taschenbuch
Seiten: 283
ET: Februar 2010
ISBN: 978-3-7891-4743-2
Verlag: Oetinger










 Seit sechs Jahren lebt Eli mit seiner Familie in einem Bunker, den seiner reicher Vater hat bauen lassen – kurz bevor die USA einem nuklearen Anschlag zum Opfer fielen. Zwar sind er und seine Schwestern jetzt in Sicherheit. Aber ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt wird Eli das Eingesperrtsein zunehmend unerträglicher. Die Lage spitzt sich zu, als die Lebensmittel knapp werden und Eli immer häufiger mit seinem Vater aneinander gerät. Welches Geheimnis verbirgt er? Und stimmt es wirklich, dass es außer ihnen keine Überlebenden gibt?
(Quelle: Amazon)









Der Klapptext des Thrillers hatte mich sofort überzeugt. Die Geschichte beginnt auch sehr interessant. Die Familie flüchtet vor deinem nuklearen Anschlag in einen Bunker. Leider haben es eines der Kinder und die Großmutter nicht geschafft. Zunächst trauern alle um die Verluste, aber schon bald kehrt Alltag ein. Eli ist der Hauptprotagonist und wirkt sympathisch. Er scheint am meisten unter dem Verlust von Eddy zu leiden, doch das Leben muss weiter gehen.  Zunächst läuft auch alles ganz gut, doch Nutztiere sterben und schon bald muss sich die Familie über eine neue Nahrungsquelle Gedanken machen. Ellis Vater sieht nur eine Lösung. „Ergänzungen“. Was das genau ist, möchte ich nicht verraten, um die Spannung nicht zu nehmen. Zunächst wird auch nicht genau erklärt was genau diese „Ergänzungen“ sein sollen, doch mit der Zeit realisiert man die grausame Wahrheit. Elli fängt an, seinem Vater zu misstrauen und deckt nach und nach Geheimnisse auf. Viele Dinge erscheinen ihm plötzlich seltsam und unlogisch. Doch Ellis Vater lässt sich nicht gerne kontrollieren…
Die Geschichte hatte viel Potenzial für einen guten Thriller, leider konnte die Autorin mit der Ausarbeitung nicht 100%ig überzeugen. Vieles passiert zu schnell, Ellis Aktionen gehen immer gut, alles gelingt ihm.  Auch seine Familie glaubt ihm seine Zweifel praktisch sofort. Es läuft vieles einfach zu glatt. Auch dem Ende fehlt es an Spannung und Überraschungen.  Leider insgesamt zu lasch.
3,5 Sterne










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