Dienstag, 26. Juli 2016

[Rezension] Dein letzter Tag





Dein letzter Tag
(A. J. Rich)

Einzelband
Format: Taschenbuch
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 348
ET: 20. Juni 2016
ISBN: 978-3-7341-0267-7
Verlag: Blanvalet 









Du denkst, du kennst deine Liebsten. Aber erst der Tod deckt alle Geheimnisse auf ...

Als Morgan ihre Wohnung betritt, merkt sie sofort, dass etwas nicht stimmt: Die Tür ist unverschlossen, der Fußboden mit roten Spuren bedeckt. Im Schlafzimmer liegt – grausam zugerichtet – die Leiche ihres Verlobten, daneben sitzen ihre Hunde, sie sind mit Blut verschmiert. Verzweifelt versucht Morgan, Bennetts Eltern ausfindig zu machen. Doch nichts, was Bennett ihr je über seine Familie, seine Arbeit, sein Leben erzählt hat, scheint zu stimmen. Stattdessen findet sie heraus, dass er zahlreiche »Verlobte« hatte, die plötzlich eine nach der anderen auf unnatürliche Weise ums Leben kommen … Ist bald auch Morgan an der Reihe?






Als in einer Facebook-Gruppe nach dem Titel des Buches gesucht wurde, wusste ich anhand des Klapptextes sofort: Dieses Buch muss ich lesen. Dank dem Bloggerportals erhielt ich dieses Exemplar zu Rezension.
Im Gegensatz zu anderen Psychothrillern die ich lese, ist dieses Buch wenig brutal und gewalttätig, auch der Splatter-Faktor hält sich in Grenzen. Dafür bewegt sich die Autoren eher auf  der psychologischen Ebene. So ist Protagonistin dabei,  das Verhalten von Tätern und Opfern zu erforschen um eine ganz neue Methode zur Bekämpfung der Kriminalität zu erzielen. Dabei bemerkt sie allerdings nicht, dass sie selbst ein Opfer ist.
Die Handlung fesselte ab der ersten Seite und machte neugierig. Die Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit gab wichtige Informationen zum Verlauf der Ereignisse und Einblick in die Psyche der Hauptpersonen.
Mit der Zeit war auch ich im Ermittlungsfieber und hatte erste Verdächtige im Auge. Neue Erkenntnisse wurden sofort analysiert und das Täterprofil angepasst ;)
Gegen Ende überschlugen sich die Ereignisse, blieben aber nachvollziehbar und logisch. Als der „Täter“ bekannt gegeben wurde, war ich zunächst überrascht, auch wenn mir die Person schon länger suspekt erschien.
Die letzten Seiten haben mich viele Nerven gekostet und der Gedanke „Nein, das kann nicht sein! Das darf nicht sein!!“ kam sofort auf. Die Autorinnen hatten für einen Schockmoment gesorgt, bevor die Geschichte noch eine wichtige Wendung nahm und das Buch endgültig abschloss.
Dieses Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite und ist durch den lockeren Schreibstil ein Lesegenuss. Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag und an das Bloggerportal!








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