Sonntag, 19. Juni 2016

[Rezension] Zwillingssterne




 
Zwillingssterne
(Christina Moracho)

Einzelband
Format: Hardcover
Schutzumschlag: Ja
Weitere Formate: Ebook, Hörbuch
Seiten: 427
ET: 21. Oktober 2014
Verlag: Königskinder
ISBN: 978-3-551-56005-6
















Seit ihrem sechsten Lebensjahr sind sie unzertrennlich. Spielen zusammen. Fallen die Kellertreppe runter. Erst Oliver, dann Althea. Sie zelten im Garten, schwimmen im Atlantik, betrinken sich an Halloween. Küssen sich das erste Mal unter einem Ahornbaum. Er sie; sie ihn. Im Juni. Und als Oliver das nächste Mal aufwacht, ist es August. Während er schläft, fängt Althea an zu rauchen und färbt sich die Haare. Während er schläft, verändert sich alles zwischen ihnen. Und als er aufwacht, ist nichts mehr wie es einmal war.
(Quelle: Amazon)



 
Der Text auf dem Umschlag ist zugleich auch meine Lieblingsstelle im Buch. Sie ist so schön und traurig zugleich, und so wahr.
„Zwillingssterne“ ist ein Buch über Freundschaft, über Verlust und Veränderungen.
Oliver leidet an einer seltenen Krankheit. Immer wieder schläft er ohne ersichtlichen Grund ein, und wacht erst Tage oder Monate wieder auf. Althea ist Olivers beste Freundin, jedes Mal wenn Oliver seine „Tage“ hat  wartet sie treu auf ihn. Doch dieses Mal ist es anders. Althea beginnt sich von Oliver zu lösen, unternimmt etwas mit anderen. Dann geschieht ein Vorfall zwischen Oliver und Althea, es kommt zum Streit, ihre Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.
Beide Protagonisten sind sehr interessant, so unterschiedlich und doch unzertrennlich. Doch Freundschaften ändern sich, manche lösen sich komplett. Althea und Oliver kämpfen und können doch das Schicksal nicht aufhalten.
„Zwillingssterne“  hat mich gefesselt und berührt, denn noch ist es eher ein kurzweiliges Buch.




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