Donnerstag, 12. Mai 2016

[Rezension] Bis zum letzten Tropfen






Bis zum letzten Tropfen
(Mindy McGinnis)

Einzelband
Hardcover mit Schutumschlag
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 316
Erscheinungsdatum: 11. August 2014
ISBN:  978-3-453-26897-5
Verlag: Heyne








 

 Nach einer Choleraepidemie und dem Zusammenbruch der Zivilisation ist sauberes Wasser das wertvollste Gut. Die sechzehnjährige Lynn hat schon früh gelernt, es um jeden Preis zu verteidigen. Gemeinsam mit ihrer Mutter bewohnt sie ein einsames Farmhaus und verbringt ihre Tage damit, Brennholz und Nahrung zu beschaffen. Und den Teich hinter dem Haus vor durstigen Eindringlingen zu schützen. Als eines Tages ein Fremder auftaucht und Lynn und ihre Mutter Fußspuren um den Teich herum entdecken, wird ihnen sofort klar, dass jemand ihre geheime Quelle entdeckt hat. Der Ernstfall, auf den Lynn seit Jahren vorbereitet ist, scheint einzutreten. Eigentlich hat sie keine Angst. Doch dann wird ihre Mutter von Kojoten schwer verletzt. Und Lynn muss sich in den umliegenden Siedlungen Hilfe suchen, denn allein kann sie die Farm nicht retten.
(Quelle: Amazon)







Düsterer Titel, düsteres Cover, „spannende Survival-Story“. Meine Erwartungen waren hoch.
Die Geschichte  beginnt zunächst auch sehr interessant und ersten Kapitel waren schnell gelesen. Lynn ist eine interessante Protagonistin, die in sehr einfachen Verhältnissen lebt und um ihre Sicherheit kämpft. Die Kulisse der Geschichte ist einfach, für meinen Geschmack zu einfach. 90% der Geschichte spielt sich am See ab und auch die Anzahl der Charaktere ist sehr beschränkt. Das mag zwar zum Inhalt passen, dennoch wurde die Story dadurch auch im Mittelteil etwas eintönig.  Ich wiederhole mich, aber die Spannung hat mir auch in diesem Buch gefehlt.
Gegen Ende nimmt die Geschichte eine neue Richtung, der Schauplatz ändert sich und die Spannungskurve nimmt Fahrt auf. Leider ging es dann viel zu schnell. Die Ereignisse überschlagen sich und plötzlich ist das Buch zu Ende. Die letzten Kapitel hätten definitiv mehr Aufmerksamkeit der Autorin verdient.
Insgesamt hat mich das Buch nur mittelmäßig begeistern können, ich werde es wohl auch nicht behalten.




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