Dienstag, 29. März 2016

[Rezension] Der Tod kann mich mal!









Der Tod kann mich mal!
(Kira Brück)


Format: Gebunden + Schutzumschlag
Weiter Formate: Ebook
Seiten: 213
Erscheinungsdatum: 14. März 2016
ISBN: 978-3-959100-36-6
Verlag: Eden Books












 Nicht jeder Mensch hat das Glück, gesund und unbefangen ins Leben zu starten. Manchmal kommt eine schwere Krankheit dazwischen. Dass dies aber kein Grund sein muss, den Mut zu verlieren, zeigen die hier porträtierten schwer kranken Jugendlichen. Voller Lebenswillen stellt sich jeder von ihnen seinem Schicksal auf ganz eigene Art und Weise. Aufgeben ist nämlich keine Option. Die Journalistin und Autorin Kira Brück gibt diesen Teenagern eine Stimme. Sie sprach mit ihnen über Trauer, Schmerzen und Trotz, aber auch über das merkwürdige Leben zwischen Schulhof und Intensivstation. Außerdem erfahren wir, wie Eltern und Experten ihre Kinder und Patienten auf diesem schweren Weg begleiten – und wie sie die Herausforderung erleben, die die Krankheit ihnen stellt. In allen Geschichten wird schnell klar: Von diesen jungen Menschen lässt sich viel über das Leben, über Kraft und Zuversicht, über Sinn und Glück, lernen.
(Quelle: Amazon)

 









 >> Das ist ein rotzfreches und kein trauriges Buch. Geschichten über das Leben, nicht über den Tod <<


In „Der Tod kann mich mal“ erzählen Jugendliche, die meisten davon an Krebs erkrankt, ihre Geschichte. Wie sie mit der Diagnose umgegangen sind, wie sie Mut verloren und wieder gefunden haben, wie sie gekämpft und wie sie zum Teil auch gewonnen haben. Besonders hat mich ein Junge beeindruckt, der sich gegen die Bestrahlung und für die Amputation seines Beines entschieden hat. Eine Entscheidung die schon Erwachsenen schwer fällt, und einem jungen Menschen, der sein ganzes Leben noch vor sich hat, umso mehr… Sollte man meinen… Aber nein, die meisten gehen sehr  abgeklärt mit ihrem Schicksal um, jammern nicht viel rum sondern leben „einfach“ weiter.
Die Geschichten sind nur wenige Seiten lang, dennoch konnte ich mit jedem mitfühlen. Ich habe mich ständig mit Lachen und Weinen abgewechselt. Mich haben die Schicksale unheimlich berührt.
Aber nicht nur die Kranken melden sich zur Wort, auch Eltern, Psychologen, Ärzte und Pflegekräfte erzählen ihre Ansicht der Dinge. Wie geht ein Arzt damit um, einem 10jähirigen zu sagen, dass er sterben wird? Was bedeutet Hospiz wirklich und welche Möglichkeiten gibt es? All das wird in diesem Buch angesprochen und erklärt. Es ist ein Buch für jeden. Egal ob Betroffener, Angehöriger oder einfacher Leser wie mich. Ein Buch, das berührt, aufklärt und unterhält. Es gibt sehr viel Mut, macht Hoffnung.
Man muss keine Angst vor dem Tod haben, jeder muss einmal sterben. Doch wir können entscheiden was mir mit der Zeit bis dahin machen, ob wir es genießen oder leiden. Das Leben ist kostbar und einmalig, kämpfen lohnt sich.

>>  Das Leben findet jetzt statt, man kann es nicht verschieben <<




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