Sonntag, 27. März 2016

[Rezension] Das Joshua Profil






Das Joshua Profil
(Sebastian Fitzek)

Format: Gebunden + Schutzumschlag
Weitere Formate: Ebook, Hörbuch
Seiten: 412
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2015
ISBN: 978-3-7857-2545-0
Verlag: Lübbe 











 Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.
(Quelle: Amazon


 
 Zu meiner Schande lag dieses Buch seit November 2015 auf meinem SUB. Nachdem ich mich doch mal wieder für einen Psychothriller entschieden hatte, konnte ich dieses Buch nicht mehr weg legen. Alleine letzte Nach habe ich wohl ca. 2/3 des Buches verschlungen.  Ich liebe den lockeren Schreibstil von Sebastian Fitzek, er fesselt den Leser von Anfang an und lässt diesen mit fiebern. Dieses Mal gibt es keinen einzelnen Täter, sondern eine ganze Gruppe, und hat dadurch die Geschichte sogar noch realistischer gemacht. Ich habe mit Max Rhode gelitten, der sich kaum gegen die Vorwürfe wehren konnte, es sprach alles gegen ihn. Ich bin umso mehr begeistert wie er das ganze überstanden hat, ich wäre wohl längst verzweifelt. Das Ende, oder vielmehr, dass was ich als Ende empfunden hatte, war überraschend und zufrieden stellend. Aber was ist das? Die Geschichte geht noch weiter! :O Die letzten Kapitel klären tatsächlich noch die letzten Fragen und runden das Buch perfekt hab.

Sehr gut fand ich auch das Nachwort von Fitzek, in denen er nochmal die Themen Missbrauch, Misshandlung, Pflegefamilien, Predictive Policing uvm. noch mal aufgreift und erklärt. Sie lassen den Leser nachdenklich zurück und den Thriller noch mal auf eine andere Art Revue passieren.



P.S. Oft fragen sich Leser, ob man „Die Blutschule“ vorher lesen muss. Sebastian Fitzek selbst sagte „Nein“ und ich kann es auch nur bestätigen. Sicherlich gibt es ein oder zwei Sätze in denen Ausschnitte (bzw. einmal ein ganzes Kapitel) aus „Die Blutschule“ in diesem Buch erwähnt werden, allerdings versteht der Leser auch so den Kontext. Ich bin nun allerdings sehr neugierig und habe mir gleich den Roman von Max Rhode bestellt ;)


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