Freitag, 11. März 2016

[Rezension] Beta





Beta
(Rachel Cohn)

Band 1 (Reihe?)
Format: Gebunden + Schutzumschlag
Weitere Formate: Ebook
Seiten: 411
Erscheinungdatum: 25. Februar 2013
ISBN: 978-3-570-16164-7
Verlag: cbt











 Sie hat, was sie nicht haben soll: Gefühle ...
Elysia ist eine Beta, ein geklonter Teenager, und sie lebt als Dienerin der Menschen auf der paradiesischen Insel Demesne. Ihr einziges Ziel ist es, ihren »Eltern« zu gefallen – bis sie entdeckt, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint. Die heile Welt auf der Insel wird von Klonen gestört, die Gefühle und eine eigene Meinung haben, sogenannten defekten Klonen. Und dann entdeckt Elysia, dass auch sie Gefühle hat. Sie verliebt sich und hat Erinnerungen an ihre First, den Menschen, von dem sie geklont wurde und der längst tot sein muss. Ist sie selbst defekt? Dies würde ihren Tod bedeuten, doch Elysia ist bereit zu kämpfen, für ihre Freiheit und für ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Tahir ...
(Quelle: Amazon)















„Beta“ liegt schon einige Zeit auf meinem SUB. Der Science Fiction Roman handelt von der Zukunft und in erster Linie von Klonen und ihrem Leben unter normalen Menschen.
Die Geschichte beginnt ganz locker und Elysia ist zunächst auch das, was man von einem Klon erwartet: brav und gehorsam. Mit der Zeit entdeckt sie aber seltsame Eigenschaften an ihr und der Verdacht liegt nahe, dass sie defekt ist. Ich mag Elysia als Hauptprotagonist sehr gerne, sie entwickelt sich gut und überzeugend. Elysia weiß genau, wann sie den braven Klon spielen muss und wann sie ihre „Defekte“ privat ausleben kann. Obwohl die Geschichte nur so dahin fliegt, kommt wenig Spannung auf. Im Grunde geht es einfach nur darum was der Klon Tag für Tag erlebt, ohne auf ein fernes Ziel hinzuarbeiten. Hin und wieder erfährt man durch Elysias Visionen kleine Informationen über ihre First Zhara, aber der Leser bleibt zum größten Teil im Dunkeln.
Zirka ab der Mitte nimmt die Geschichte durch Tahir eine Wende, ich hatte sowas aber schon geahnt. Auch wenn die Story dadurch neuen Schwung bekommt, wird sie nicht wirklich spannend oder überraschend.
Eine leichte Spannungskurve bemerkt der Leser erst in den letzten Kapiteln, aber viele Dinge (Anschlag, Aufstand, Widerstand der Klone, das Leben von Elysias First) werden immer nur angeschnitten, aber nie genauer darauf eingegangen. Es ist frustrierend.
Der letzte Abschnitt (die letzten vier Zeilen) war wohl als riesen Cliffhanger gedacht, verfehlte seine Wirkung bei mir aber zum Großteil. Er hat in die ganze momentane Situation nicht 100%ig gepasst.
Zum Glück habe ich herausgefunden, dass es einen zweiten Teil der Reihe (bis zu diesem Zeitpunkt bin ich von einem Einzelband ausgegangen) gibt, dieser allerdings bis jetzt nur im englischen als „Emergent – A Beta Novel“ erschienen ist. Ich hoffe, dieser erscheint noch auf Deutsch, denn diesem Buch fehlt es dringend an einem zweiten Band. „Beta“ alleine ist nur eine halbe Geschichte.





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